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Instagram Formate 2026: alle Größen für Feed, Story und Reel
Alle Instagram Formate auf einen Blick: 1080 × 1440 (3:4), 1080 × 1350 (4:5), 1080 × 1080 (1:1), 1080 × 566 (1.91:1) im Feed und 1080 × 1920 (9:16) für Story und Reel, plus Karussell-Regeln, cm-Umrechnung und was bei falschem Format passiert.
Cadenus · 28. Juli 2026 · 7 Min. Lesezeit
Instagram arbeitet 2026 mit einer festen Breite von 1080 Pixeln und vier Höhen im Feed: 1080 × 1440 (3:4, das höchste unterstützte Format), 1080 × 1350 (4:5), 1080 × 1080 (1:1) und 1080 × 566 (1.91:1, Querformat). Story und Reel laufen auf einem eigenen Canvas von 1080 × 1920 Pixeln im Seitenverhältnis 9:16. Das ist die vollständige Liste, alles andere ist eine Variante davon. Interessant wird es erst bei der Frage, was passiert, wenn Sie danebenliegen, und genau dort entstehen die Korrekturschleifen, die Agenturen Zeit kosten. Jede Zahl in diesem Guide stammt aus Instagrams und Metas eigener Dokumentation, geprüft im Juli 2026.
Alle Instagram Formate auf einen Blick
| Oberfläche | Größe in Pixeln | Seitenverhältnis | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Feed Hochformat (höchstes) | 1080 × 1440 | 3:4 | Das aktuelle Maximum an Höhe |
| Feed Hochformat (klassisch) | 1080 × 1350 | 4:5 | Die sichere Standardgröße |
| Feed quadratisch | 1080 × 1080 | 1:1 | Ruhig im Grid, weniger Bildschirmfläche |
| Feed Querformat | 1080 × 566 | 1.91:1 | Die flachste unterstützte Variante |
| Karussell, bis 20 Slides | wie oben | folgt dem ersten Slide | Ein Verhältnis für den ganzen Post |
| Story | 1080 × 1920 | 9:16 | Offizielles Minimum 600 × 1067 |
| Reel | 1080 × 1920 | 9:16 | Gleicher Canvas, andere Safe Zone |
| Reel-Cover | 1080 × 1920 | 9:16 | Fokuspunkt mittig halten |
| Profilbild | 1080 × 1080 | 1:1 | Wird auf etwa 110 × 110 verkleinert |
Eine Regel deckt fast alles ab: Legen Sie den Canvas auf 1080 Pixel Breite an, bevor Sie designen, und exportieren Sie exakt in dieser Größe. Instagram lädt Fotos laut der eigenen Dokumentation zur Bildauflösung in der bestmöglichen Qualität hoch, aber nur bis zu einer Breite von 1080 Pixeln. Alles darüber wird auf 1080 Pixel heruntergerechnet, alles unter 320 Pixeln wird auf 320 Pixel hochskaliert. Breiter zu exportieren bringt also nichts, schmaler zu exportieren kostet Schärfe.
Der Feed: 3:4 ist das neue Maximum
Instagram behält ein Foto in seiner Originalauflösung, wenn die Breite zwischen 320 und 1080 Pixeln liegt und das Seitenverhältnis zwischen 1.91:1 und 3:4 bleibt, also bei 1080 Pixeln Breite eine Höhe zwischen 566 und 1440 Pixeln. Diese beiden Zahlen sind die eigentlichen Grenzen des Feeds. Liegt Ihr Bild außerhalb, wird es auf ein unterstütztes Verhältnis beschnitten, ohne Rückfrage.
Für die Praxis heißt das: 1080 × 1440 (3:4) ist das höchste Format, das der Feed hergibt, und damit dasjenige, das auf dem Smartphone die meiste Fläche belegt. Jahrelang war 1080 × 1350 (4:5) die Obergrenze, und sie bleibt die sicherste Standardgröße, weil sie in jeder Ansicht sauber sitzt und im Grid weniger beschnitten wird. Wer beim Scrollen maximale Präsenz will, geht auf 3:4. Wer eine Vorlage baut, die für alles funktioniert, bleibt bei 4:5.
Der häufigste Fehler an dieser Stelle ist ein 9:16-Export im Feed. Ein Story-Frame ist deutlich höher als 3:4, also schneidet Instagram oben und unten ab, meistens genau dort, wo die Headline und der Call-to-Action sitzen. Wenn Sie dasselbe Motiv im Feed und in der Story ausspielen wollen, brauchen Sie zwei Exporte, nicht einen.
Das Karussell: ein Format für alle Slides
Ein Karussell fasst laut Instagrams Hilfe-Dokumentation bis zu 20 Fotos und Videos in einem Post zusammen. Entscheidend ist die Regel dahinter: Die gewählte Ausrichtung, also quadratisch, hoch oder quer, gilt für alle Slides. Ein abweichendes Verhältnis pro Slide ist nicht möglich.
In der Praxis bestimmt damit Slide 1 das Format des gesamten Karussells, und alles Weitere wird in diesen Rahmen gezwungen. Ein Karussell aus gemischtem Material – ein paar Hochformat-Frames, ein Querformat-Foto vom Shooting, ein quadratisches Zitatbild – endet zuverlässig mit angeschnittenen Köpfen. Bringen Sie alle Slides vor dem Upload auf dieselbe Größe, dann gibt es nichts mehr zu beschneiden.
Ein zweites Detail aus derselben Quelle ist für die Reichweitenplanung wichtig: Videos in einem Karussell gelten nicht als Reels, erscheinen also nicht im Reels-Tab und haben keine Reels-Funktionen. Wenn ein Video Reichweite über den Reels-Tab holen soll, muss es als eigenständiges Reel veröffentlicht werden und nicht als Slide drei erscheinen.
Story und Reel: derselbe Canvas, zwei Safe Zones
Story und Reel teilen sich exakt denselben Frame: 1080 × 1920 Pixel bei 9:16. Für Stories nennt Meta in den Design-Anforderungen für Stories-Ads zusätzlich ein offizielles Minimum von 600 × 1067 Pixeln, die einzige Zahl, die Meta dazu überhaupt veröffentlicht. Unterhalb davon wird hochskaliert, und Hochskalieren ist der häufigste Grund für eine unscharfe Story.
Was sich unterscheidet, ist die Oberfläche, die Instagram über den Frame legt. Bei der Story hält Metas offizielles Template grob die oberen 14 Prozent und die unteren 20 Prozent frei, das sind etwa 270 Pixel oben und 385 unten. Beim Reel sitzt zusätzlich die Button-Leiste für Likes, Kommentare und Teilen am rechten Rand, und die Caption drückt den nutzbaren Bereich unten weiter nach oben. Derselbe Export braucht also zwei verschiedene Layouts, je nachdem, wo er landet. Die vollständigen Werte stehen in den beiden Detail-Guides: Instagram Story Format und Größe und Abmessungen von Instagram Reels.
Profilbild und Profil-Grid
Das Profilbild wird sehr klein ausgespielt, in der App bei etwa 110 × 110 Pixeln, kreisförmig beschnitten. Laden Sie es trotzdem groß hoch, quadratisch mit 1080 × 1080 Pixeln, damit es auf hochauflösenden Displays und in größeren Ansichten scharf bleibt. Alles Wichtige, ein Gesicht oder ein Logo, gehört in die Mitte, weil der runde Zuschnitt die Ecken ohnehin entfernt.
Das Profil-Grid ist der zweite Ort, an dem Ihr Format neu beschnitten wird. Instagram zeigt Beiträge dort inzwischen als Hochformat-Vorschau, nicht mehr quadratisch. Ein 4:5-Post überlebt das gut, ein quadratischer Post kommt meist noch durch, aber ein Querformat-Foto wird stark angeschnitten. Wer ein Kunden-Grid als Teil der Marke behandelt, prüft jedes Motiv doppelt: einmal im Vollbild und einmal in der Vorschau.
Was schiefgeht, wenn das Format nicht stimmt
Fast jeder Formatfehler auf Instagram gehört in eine von vier Kategorien:
- Zu schmal exportiert. Wer unter 1080 Pixel Breite bleibt, verschenkt Schärfe, und unter 320 Pixeln skaliert Instagram aktiv hoch, wobei scharfe Kanten weich werden. Das ist die häufigste Ursache für unscharfe Uploads.
- Zu breit exportiert. Über 1080 Pixel rechnet Instagram herunter und komprimiert dabei neu. Ein 4K-Export ist keine Qualitätsreserve, sondern nur ein weiterer Rechenschritt.
- Verhältnis außerhalb des Korridors. Alles jenseits von 1.91:1 bis 3:4 wird im Feed automatisch beschnitten, und der Schnitt beginnt an den Rändern, wo Logos und CTAs sitzen.
- Richtiges Format, falsche Oberfläche. Ein sauberes 9:16-Video im Feed, ein 4:5-Bild in der Story, ein Querformat-Slide im Hochformat-Karussell. Technisch akzeptiert, visuell kaputt.
Instagram Formate in cm: die Umrechnung
In Layout-Programmen wie InDesign, Illustrator oder Affinity legen Sie ein Dokument in Zentimetern an, nicht in Pixeln. Wie groß ein Format dort ausfällt, entscheidet allein die Auflösung des Dokuments:
| Format | 72 dpi | 150 dpi | 300 dpi |
|---|---|---|---|
| 1080 × 1440 (3:4) | 38,1 × 50,8 cm | 18,29 × 24,38 cm | 9,14 × 12,19 cm |
| 1080 × 1350 (4:5) | 38,1 × 47,63 cm | 18,29 × 22,86 cm | 9,14 × 11,43 cm |
| 1080 × 1080 (1:1) | 38,1 × 38,1 cm | 18,29 × 18,29 cm | 9,14 × 9,14 cm |
| 1080 × 566 (1.91:1) | 38,1 × 19,97 cm | 18,29 × 9,58 cm | 9,14 × 4,79 cm |
| 1080 × 1920 (9:16) | 38,1 × 67,73 cm | 18,29 × 32,51 cm | 9,14 × 16,26 cm |
Jede Zeile beschreibt dieselbe Datei, nur in einer anderen Maßeinheit. Für ein reines Bildschirmformat sind Zentimeter deshalb eine Hilfsgröße und keine Vorgabe: Arbeiten Sie in 300 dpi, damit die Maße handlich bleiben, und exportieren Sie am Ende trotzdem auf die exakten Pixelwerte aus der ersten Tabelle. Instagram wertet ausschließlich Pixel aus.
Formate über den ganzen Kundenstamm konstant halten
Ein einzelnes Format richtig zu treffen ist leicht. Jedes Format über zwölf Kunden-Accounts, drei Editoren und einen Monat geplanter Inhalte hinweg richtig zu treffen ist ein Prozessproblem, kein Wissensproblem. Die Spezifikation driftet nicht, weil jemand die Zahlen nicht kennt, sondern weil ein Freigabe-PDF, ein WeTransfer-Ordner und ein Kalendereintrag drei verschiedene Wahrheiten transportieren.
Teams, die das im Griff haben, machen das Format zum Teil des Reviews: Der Kunde gibt den tatsächlichen Frame frei, in der Größe, in der er später live geht, bevor der Beitrag einen Slot im Kalender bekommt. Diese Reihenfolge – produzieren, prüfen, freigeben, dann veröffentlichen – ist genau das, was Cadenus für Agenturen abbildet: Kunden geben über einen Link frei, jede Entscheidung wird festgehalten, und freigegebene Beiträge werden zur geplanten Zeit nativ in der richtigen Größe veröffentlicht. Wie die Planung selbst konkret abläuft, steht in den beiden Anleitungen zu Instagram-Beiträgen planen und Instagram Stories planen.
FAQ
Welche Instagram Formate gibt es?
Instagram nutzt fünf Formate: Feed im Hochformat mit 1080 × 1440 (3:4) oder 1080 × 1350 (4:5), Feed quadratisch mit 1080 × 1080 (1:1), Feed im Querformat mit 1080 × 566 (1.91:1) sowie Story und Reel mit 1080 × 1920 (9:16). Ein Karussell fasst bis zu 20 Slides, die alle dasselbe Seitenverhältnis teilen.
Welches Format ist das beste für Instagram?
Für den Feed ist 1080 × 1350 im Verhältnis 4:5 die sicherste Standardgröße, weil sie viel Bildschirmfläche belegt und in jeder Ansicht sauber sitzt. Wer maximale Höhe will, geht auf 1080 × 1440 (3:4), das höchste unterstützte Feed-Format. Für Story und Reel gilt immer 1080 × 1920 bei 9:16.
Ist Instagram 4:5 oder 3:4?
Beides. Instagram unterstützt laut eigener Dokumentation jedes Verhältnis zwischen 1.91:1 und 3:4, bei 1080 Pixeln Breite also jede Höhe zwischen 566 und 1440 Pixeln. 4:5 (1080 × 1350) war jahrelang die Obergrenze und bleibt der Standard, 3:4 (1080 × 1440) ist das aktuelle Maximum.
Welche Größe haben Instagram Bilder in cm?
Bei 300 dpi entsprechen 1080 × 1350 Pixel genau 9,14 × 11,43 cm, 1080 × 1080 Pixel sind 9,14 × 9,14 cm und ein Story-Frame mit 1080 × 1920 Pixeln misst 9,14 × 16,26 cm. Bei 72 dpi fallen dieselben Dateien deutlich größer aus, etwa 38,1 × 47,63 cm für 4:5. Zentimeter sind hier nur eine Umrechnung, ausgewertet werden ausschließlich die Pixelmaße.
Welches Format haben Instagram Stories und Reels?
Beide nutzen 1080 × 1920 Pixel im Seitenverhältnis 9:16. Metas offizielles Minimum für Stories liegt bei 600 × 1067 Pixeln. Der Canvas ist identisch, die Safe Zones sind es nicht: Beim Reel sitzt die Button-Leiste am rechten Rand, bei der Story blockieren Profilname oben und Antwortleiste unten den Frame.
Quellen
- Image resolution of photos you share on Instagram – Instagram Help Center, Stand Juli 2026.
- Share a post with multiple photos or videos on Instagram – Instagram Help Center, Stand Juli 2026.
- Design requirements for Instagram Stories – Meta Business Help Center, Stand Juli 2026.
- Reel size and aspect ratios on Instagram – Instagram Help Center, Stand Juli 2026.
- Die Details je Oberfläche: Instagram Story Format und Größe und Abmessungen von Instagram Reels